PiFi DAC+: Installation

Sound vom Pi besser mit nem HAT.
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PiFi DAC+: Installation

Beitrag von Outi » 19.07.2018, 16:57

History:
01.08.2018 - V01.01 - Links für passendes Gehäuse zum Selberdrucken (3D Druck) hinzugefügt
20.07.2018 - V01.00 - Erste Fertigstellung


Hinweis:
Diese Anleitung/Information erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann Fehler enthalten und die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Es wird keinerlei Haftung für Schäden und/oder Datenverluste übernommen.

Info:
Diese Anleitung setzt das fertig auf dem RasPi montierte PiFi DAC+ voraus und es werden entweder aktive Lautsprecher oder andere aktive Abspieler benötigt, da diese Erweiterungsplatine keinen Verstärker integriert hat.
Passive Lautsprecher lassen sich somit nicht direkt betreiben, da das Tonsignal zu leise ist.

Bei dem Modul PiFi DAC+ handelt es sich um eine günstigere Alternative zum originalen HiFiBerry DAC+. Diese Erweiterungsplatinen bieten eine deutlich höhere Sound-Ausgabe-Qualität als die OnBoard Soundschnittstelle des Raspberry Pi.

Das PiFi DAC+ ist auch bei Amazon erhältlich, jedoch kostet es dort in etwa genausoviel wie das HiFiBerry DAC+ und da kann man dann gleich zum Original greifen.
Wer hier gerne sparen möchte, bekommt das PiFi Modell aus China (mit Wartezeit) schon um die Hälfte des Preises des HiFiBerry Modells.
Das HiFiBerry DAC+ gibt es auch in einer Pro Version für noch mehr Geld, den Unterschied kenne ich allerdings nicht, da mir bis zu 50 Euro auch deutlich zu viel für das Teil verlangt werden.

Beim PiFi DAC+ ist zudem noch eine Infrarotempfangsdiode montiert.

Bild

Diese Daten konnte ich per Suchmaschine ausfindig machen / Änderungen und Irrtümer vorbehalten:
Jemand aus den Tiefen des Internets hat geschrieben:Eigenschaften
  • PiFi DAC+ mit PCM5122 DAC, I2S Datenschnittstelle, analoges Ausgangssignal
  • kompatibel mit Raspberry Pi B+/A+/2B/3B
  • vergoldete RCV Doppelklemme und 3,5mm Klinkenbuchsen
  • Infrarot Empfänger, fernbedienbar
Hierbei sollte man allerdings beachten, dass diese Chinaplatine von zig verschiedenen Herstellern angeboten wird und dadurch durchaus sich hier und da auch unterscheiden können. Zumindest eine weitere blaue Platine konnte ich ausmachen, die Bestückung sah aber identisch aus.

Wie immer gilt bei Chinaware: Lange Lieferzeiten, so gut wie kein Support (der eine oder andere Händler schickt auch mal was neu raus, wenn man einen Defekt höflich und nachvollziehbar meldet, jedoch darf man hier nichts erwarten.
Für erste Tests auf jeden Fall sehr interessant.

Auf einem RasPi montiert (hier ein 3B+) in einer unteren Gehäusehalbschale (noch ohne Abstandshalter) sieht das dann so aus:

Bild

Viel zu montieren gibt es nicht, einfach auf die GPIO Leiste des Pi aufstecken und am besten mit Abstandshaltern versehen.

Wer Zugriff auf einen 3D Drucker hat, kann sich z.B. dieses Gehäuse hier selbst drucken oder drucken lassen:

Externer LinkRaspberry Pi 3 B, 3 B+, Pi 2 B, and Pi 1 B+ case with VESA mounts and more
Achtung !! Hier nur die Unterschale drucken, also z.B. je nach Pi die Datei mit "bottom" im Namen !!
Der Deckel aus diesem Paket passt nicht mehr, da noch ein Zwischenteil wegen der Höhe gedruckt werden muss.


Externer LinkCase Box for PIFI DAC plus 2.0
Achtung !! Hier sind die beiden restlichen Teile, der Mittelteil und der angepasste Deckel.
Die beiden Teile sind hochkant gestellt worden und müssen vor dem Druck um 90 Grad gedreht werden und zwar so wie in den ersten beiden Bildern zu sehen (flach). Ob sie dann quer oder wie nach der Drehung vorne nach hinten gedruckt werden, ist egal. Wichtig ist nur, dass flach gedruckt wird mit den Flächen nach unten.


Ausgedruckt entstehen folgende drei Gehäuseteile:

Bild

Und alles zusammengebaut:

Bild

Sicherlich gibt es noch andere und vielleicht bessere Cases (z.B. aus nur zwei Teilen) aber dies habe ich als erstes gefunden und reicht für mich völlig aus.
Die Druckqualität hätte man sicherlich auch noch weiter steigern können (ich habe eine recht niedrige Qualität und eine hohe Druckgeschwindigkeit eingestellt), jedoch ist die von mir gewählte VESA 100 Variante später eh versteckt und daher passt das für mich so.


Als System für die Nutzung der verbesserten Soundausgabe kann man diverse Images oder Mediaplayer verwenden.

Hier einige Beispiele:
Raspberry Pi installieren: Volumio 2


Fortsetzungen, Korrekturen, Änderungen möglich ....

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;)Gruß Outi :D


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Re: PiFi DAC+: Installation

Beitrag von Outi » 01.08.2018, 16:08

Links für passendes Gehäuse zum Selberdrucken (3D Druck) hinzugefügt.
;)Gruß Outi :D

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